jodler

(rechts mit dem Kontrabass mein Vater)

 

...über das Jodeln im Harz

Unter Jodeln versteht man ein textloses Singen

auf Lautsilben mit mehrmaligem, meist bruchlosem Wechsel

zwischen Brust- und Kopfstimme (Registerwechsel) auch

"Kehlkopfüberschlag" genannt.

Hierbei unterstützen die Konsonanten-Vokal- Kombinationen

 "trü-hol-la-hu-dü" oder "la-hu-dü-hei-da"

das Alternieren der Stimme.

Der Ausdruck "jodeln" hat sich im alpenländischen Raum

sprachlich aus dem Mittelhochdeutschen "jolen" gebildet.

Bis in die Mitte des 19. Jahrhundert waren im niederdeutschen

Harz hierfür die Worte "ledauzen" , "Ladaunen" und "truden" üblich.

Das Jodeln diente ursprünglich als akustisches

Verständigungsmittel über weite, unübersehbare Entfernungen

(Wald, Gebirge), wobei ihm vor allem seine weitreichende

Schallwirkung zugute kam. Es ist daher verständlich,

dass das Jodeln eine weite Verbreitung hat.



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