benneckenstein

 Mein Benneckenstein

Der vermutlich im 11.Jahrhundert von Holsaten besiedelte Flecken Benneckenstein wurde mit diesem Namen erstmals im Jahre 1319 urkundlich erwähnt. Seine Bewohner, meist Bergleute und Kleinbauern, waren Untertanen der Grafen von Hohenstein, bis mehrfache Erbregelungen den kleinen Ort über den Zeitraum von 368 Jahren in drei Herrschaftsgebiete aufteilten. Die auf der Südhälfte wohnenden Benneckensteiner waren „Schwarzburgisch“, die westlichen „Sonderhäuser“ und die nördlichen „Hohensteiner“ bzw. später „Preußen“. Erst im Jahre 1741 wurde dieser Teilungszustand durch den Preußenkönig Friedrich II. beseitigt. Gleichzeitig erhielt Benneckenstein am 14. Februar 1741 das Stadtrecht. Im Mittelalter spielten Eisenbergbau und Hüttenwesen eine bedeutende wirtschaftliche Rolle. Heute ist der Fremdenverkehr dominierend.

(Siehe dazu Heimatheft 2003, S. 165 und Heimatheft 2004, S. 30-32)

Benneckenstein ist eine kleine, reizende Stadt im Rappbodetal, die durch ihre verkehrsgünstige, aber ruhige Lage für Besucher eine besondere Attraktivität ausstrahlt.

Zugehörig zum Landkreis
Wernigerode,
liegt Benneckenstein im "Dreiländereck" (Sachsen-Anhalt, Thüringen und Niedersachsen) Benneckenstein ist mit 530-570m Höhe üNN die höchstgelegene Stadt Sachsen- Anhalts.

Laut einer Sage entstand der Name aufgrund des Ausrufes einer alten, am Wegesrand mit ihrer Kiepe schlafenden Botenfrau, nachdem es sich ein Jägersmann, in der Annahme, er setze sich auf einen Stein, es sich auf ihrem Rücken bequem machte.

"Benn - eck - en - stein?"

(Bin ich ein Stein)

Unter  zahlreichen weiteren Ereigneissen finden sich z.B. das alljährliche Finken- Manöver zu Pfingsten, die Laurentiade am ersten Septemberwochenende oder das Schlittenhunderennen am ersten Januar- Wochenende des Jahres.

                 
Durch Benneckenstein verläuft die historische
Schmalspurbahn. Mit ihr können Sie von Benneckstein aus den Brocken
oder Wernigerode mit seinen wunderschönen Fachwerkhäusern und dem märchenhaften Schloss besuchen.
Eine interessante Tagestour ist die zur Königsstadt 

Quedlinburg, (heute Weltkulturerbe) aber auch das Kloster Michaelstein oder die Burgruine Regenstein in Blankenburg sind einen Ausflug wert.

Auch Naturfreunde kommen hier auf ihre Kost, denn die landschaftlich wunder- schöne Umgebung des Ortes mit riesigen Wäldern und weiten Bergwiesen lädt zu ausgedehnten Wanderungen ein.

Winter in Benneckenstein

 

De injebildete Benneckenschteiner

Plattdeutsch - Mundart von Klara Günther (geb. Abendroth)

Mei sind mei! Dat wettije doch! Mei krupm in kein Museloch!

Et farcht seek von uns keinder, denn mei sind Benneckenschteiner!

Sind mei ook wiet von Huse foort, mei redn ewwerall een Woort!

Narjens makt uns wat kleinder! Mei bliebm Benneckenschteiner!

 

Dän Schtolz, dän hemme nune mal! Wu dropp? Dat is jo ganz ejal!

Un is de Ort ook kleine, et is doch Benneckenschteine!

Denkt einder denn in sien'n Sinn; Dei bildn seek jo veele in!

Mei sind doch veele feinder als diese Benneckensschteiner!

Un prahlt denn ook noch gar so rum; denn seen mei:

"Dei is gar nich dumm!

Nu kuckt jiech bloßemal einder - fast wie soon Benneckenschteiner!"

 

Un wenn jiech dat nu nich jefällt un jiech stahn rieke in der Welt -

makt jiech opp de Beine un kommt naa Benneckenschteine!

Denn kenntje seihn: "Unse Benneckenschtein!"

 

 

     

     



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